Performance Pads

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Performance Pads [english: Per-for-mänz Päds]

Als Performance Pads bezeichnen wir die meist 4 bis 8 Tasten pro Deck auf modernen DJ-Controllern und Mixern, welche vielseitig zum schnellen Abrufen bestimmter Aktionen verwendet werden. Vergleichbar sind Diese mit der Wirkungsweise von “Shortcuts” in der elektronischen Datenverarbeitung. Da sich die Tasten direkt auf der Bedienoberfläche der Geräte befinden sind sie schnell und einfach erreichbar.

Außerdem finden sie auch Anwendung bei Hardware im Bereich Lichtsteuerung und DAW! Ist die Nutzungsweise in der Musikproduktion noch sehr ähnlich wie bei DJ´s dient Sie bei Lichtsteuerung eher zur Steuerung von Geräteattributen und dem abrufen bestimmter Lichtszenen.

Arten von Pads

Schneller und effizienter Zugriff auf rhythmische Funktionen hat in der heutigen Zeit mehr Bedeutung denn je. Darum sind die Tasten auch vielseitig einsetzbar und besitzen meist sogar mehrere Funktionen die sich über einen “PadMode-Schalter” und/oder die Shifttaste einstellen lassen. Wie das Ganze umgesetzt ist hängt immer vom jeweiligen Hersteller ab.

Je nach geschalteter Funktion gibt es auch andere Bezeichnungen. Der Begriff Performance Pads beschreibt eigentlich nur die Tasten an sich, nicht deren Funktion. Ab den mittleren Preisklassen sind die Pads bereits beleuchtet zur besseren Kennzeichnung. In höheren Preisklassen finden wir sogar “Velocity-Pads”. Diese sind dann zusätzlich sogar anschlagdynamisch.

mögliche Funktionen

Am häufigsten begegnet uns wohl der Begriff “Hot-Cue“! in diesem Modus können auf den einzelnen Pads bestimmte Stellen eines Titels markiert, gespeichert und per Knopfdruck taktgenau abgerufen werden.

Auch oft finden wir den “Loop-Modus”. Zusätzlich zur “Loop-Sektion”, bei der immer ein Loop eingestellt werden kann, lassen sich Diese hier auf den Tasten abspeichern ohne sie jedes mal neu einstellen zu müssen. Auf Knopfdruck wird der Loop an der gewünschten Stelle in vorher eingestellter Länge aktiviert.

Sind die Performance Pads auf “Roll” eingestellt hast du die Möglichkeit sekundäre Loops abzufeuern. Bedeutet das der Loop ab der aktuellen Stelle nur nur so lange wiederholt wird wie du die Taste gedrückt hälst. Dabei hat jedes Pad eine eigene vordefinierte Länge.

Der “Slicer”-Mode zerhackt den Titel fortlaufend und Beatgenau in 8 gleich lange Teile, wovon jedes Teil der Reihe nach einem Pad zugewiesen wird. Nach Ende der 8 Takte wird die nächste Sequenz in 8 Teile zerlegt und neu auf die Pads zugewiesen. Im “Slicer-Loop” werden die markierten 8 Teile stetig wiederholt.

Ein leider etwas in den Hintergrund gerückter Schwerpunkt ist die Funktion des Samplers! Früher fester Bestandteil der Pioneergeräte konnte pro Pad eine Audiodatei abgelegt und bei Bedarf in verschiedenen Arten abgespielt werden. Heute ist ist der Sampler auf den Pads moderner Controller leider nur noch eine Ausnahme.

Unzählige weiter Funktionen wären hier zu nennen, jedoch sind die wichtigsten hier bereits erwähnt. Manche Gerätehersteller lassen auch ein individuelles “Midi-Mapping” der Tasten zu.

unbegrenzte Möglichkeiten von Performance Pads

Technisch sind die Tasten mit nahezu jeder erdenklichen Funktion belegbar. Oftmals gibt aber der Hersteller die Grenzen der Belegung vor! Ob nun gewollt oder ungewollt.

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