Feuer bei Apollo Masters

Beim weltgrößten Rohlingzulieferer Apollo Masters hat es vor einigen Tagen ein verheerendes Feuer gegeben. Glücklicherweise kam es dabei nicht zu Personenschäden, jedoch ist die Produktionshalle fast vollständig zerstört worden.

Mit fast 80 Prozent Marktanteil für die Herstellung von Masterdisc´s zählt Apollo Masters Kalifornien eindeutig zu den wichtigsten Produzenten von Vinylplatten. Der nächstgrößere Hersteller MDC, mit Sitz in Japan dürfte wohl nur einen kleinen Teil des Bedarfs abfangen können. 

Dies lässt nun natürlich jede menge Raum für Spekulation über die Zukunft der Vinylproduktion. Um einen eventuellen Engpass auszuschließen wäre eine Möglichkeit die Weitergabe der Lizenzen an kleinere Hersteller. Auch europäische Firmen könnten in diesem Fall vom Know-How des Marktführers profitieren.

Ein weiteres, wenn auch kleineres Problem könnten die technischen Vorraussetzungen zum Herstellen der Platten sein. Die Anlagen sind mittlerweile relativ selten und werden kaum noch gebaut. In einer Situation wie Dieser, verbunden mit der aktuell wieder steigenden Nachfrage für Vinyl dürfte sich aber die ein oder andere Reunion erleben lassen.

Das es Tatsächlich zu einem größeren Ausfall oder fatalen Engpässen kommen könnte wagen wir aber zu bezweifeln. Zum Ersten weil Plattenfirmen auf Vorrat einkaufen und somit noch etwas Vorlauf haben. Zum Anderen weil zumindest im Asiatischen Raum erst kürzlich wieder unter Beweis gestellt wurde wie schnell auf Krisensituationen reagiert wird. Es wäre wenig verwunderlich bis Ende des Jahres von einem neuen Megavinylwerk in Japan zu berichten.

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